Startseite + Förderer :-))
My way I oder ......
My way II .....
My way III .....
My way IV .....
My way V .....
Termine+Links+Impressum
Gästebuch
Bilder


Januar: Skifahren habe ich ohne Gips überstanden. Auf gehts. Jetzt also die Saisonbereitung voran treiben und das Projekt "Fichte" starten.  Kampf dem "Bio-Neopren". Mal eben so 15.000 g bis Mitte Februar abnehmen. 

Aktueller Stand ( Ohne Gewähr. aber mit Waage) :

Tag   1   + 15.000 g  

Tag  9    + 11.500 g

Tag 18   +  9.500 g

Tag ??   +  6.700 g

so zwischenzeitlich 10 KG abgenommen. Projekt Fichte ist beendet.

Neue Trainingsinhalte bestimmen meinen Tag. Indoorsports ist das Geheimrezept. Um meinen Bronchen keinen Anlass zu geben mich zu ärger bleibe ich drin. basta

Sie haben es wieder getan!!!!!!!!!!!!!!!!! ich bin total krank . Ich habe die Seuche.  Der Stress hat mich dahin gerafft. Ein Schritt vor, zwei zurück. Wie soll ich das nur schaffen? Wenn ich nicht ratz fatz auf die Reihe komme ist Malle in Gefahr. Dann kann ich mich wieder abmelden ....

Mittlerweise seit 10 Tagen kein Training mehr. Entzugerscheinungen machen sich bemerkbar . Richter Hold und Richter Salesch verursachen bei mir keinen Trainingseffekt. Das einzig Positive ist, dass ich zwischenzeitlich 28 Tage ohne Süsskram bin. Ganz EHRLICH.  Auch nicht gemogelt, nicht mal ein Nutellabrot oder so, nix, rien, nada. Ich glaube ich sollte einen neuen Sponsor für mich gewinnen. Ich sammele jetzt Kopie von meinen Rezepten und schicke die dann an Pharmaunternehmen. . Da muss doch was gehen. Schließlich habe ich noch  Platz auf dem Trikot. Also ......... meldet Euch mal .    

So jetzt gehts weiter. Bin soweit wieder hergestellt. Trotzdem sind wieder drei Wochen weg. Die Wochen der Wahrheit rücken näher. Wenn es dann nicht klappt bin ich anscheinend dafür nicht geeignet. momentan fahre ich Rad nur auf der Stelle . ich traue mich nicht raus, als würde draußen der böse Bronchitis lauern und mich beissen wollen.                                                                                      

Trainingslager auf Malle, in Malle und um Malle herum ist beendet


Wie vor zwei Jahren war ich wieder mit dem Ironman Trainingscamp, Olaf und diesmal Melanie auf Mallorca. .... und es ging genau so los, war doch vor zwei Jahren mein Koffer weg, so standen wie Drei vor einem leeren Gepäckband, ohne Koffer ohne Rad, wirklich. Nix war da. Also unbeschwert in den Bus zum Hotel. So fiel natürlich die erste Radauffahrt mangels Equipment aus. Kaffeetrinken wurde zur ersten Einheit. Da die Beschaffung der Sachen doch etwas schleppend anlief fuhr ich mit Pascal ( Organisator des Camps) zur Flughafen. Nach einigen hin und her konnte ich als ermittelter Chef von Olaf und Melanie die Sachen nach Bestätigung der Bestätigung unter Bestätigung alle Koffer und Räder mitnehmen.

Also am nächsten Tag ( offizieller Trainingsstart) aufs Rad, Gruppe finden und losradel. Da ich über meine Leistungsfähigkeit und den Einflüss meinen Bio-Neoprens keine Einschätzung vornehmen konnte, fing ich erst einmal etwas verhaltener an. Toll dass man Berge schneller hoch wie runter fahren kann. Als nächstes stellte sich erst einmal Sturm ein. Da sich daraus nicht nur Rückenwind ableiten lässt, wurde kurzfristig das Training " vom Winde verweht" eingestellt. Laufen ist ja auch Training. Da man natürlich auch Essen trainieren kann, habe ich die Fisch-, Gemüse-, Obst- und Salatrationen für das komplette Jahr eingeschaufelt. Lecker wenn es da steht und ich nur die Teller füllen muss.

In der zweiten Woche wechselte das Wetter ( Sonne und wärmer) und ich die Gruppe zum erfahren der B-Note. Was das ist? Na, geordnetes Gruppe fahren. An dieser Stellen schönen Gruß und Dank an Steffen. Jetzt rollte es richtig, so dass ich die zwei Wochen doch noch mit knapp 1000 km auf der Uhr abschließen konnte.

Ostern Meine Spuren im Schnee : Ab sofort wir streng nach Plan trainiert. Was macht man eigentlich, wenn radeln auf dem Plan steht und draußen der Schnee stöbert? Schneeketten aufziehen, gibts das? Durchhalten, durchhalten, durchhalten .......

Komme ich jetzt ins Radio??????????????   Wow Am Samstag bei der langen Radausfahrt habe ich den NHC in Eschwege als Zielort genutzt, um vorschriftsmäßig einen Lauf anzuhängen. Nach zwei Stunden stand ich plötzlich vor einem Tunnel, die Strasse war bestens ausgebaut, zweispurig und baulich getrennt. " Da fahrst Du nicht rein" sagte eine Stimme zu mir. Da niemand ausser mir da war, muss es meine innere Stimme gewesen sein. Also rum und zurück. Siehe da: ein kleines eckiges blaues Schild mit einem Auto drauf. Ich muss doch mal aufgrund meiner Grundschnelligkeit eine Berechtigung beantragen.

So Freunde, ab jetzt brauche ich Unterstützung, Motivationshilfe, also Trainingsbegeitung. Somit werde ich ab sofort meinen Trainingswochenplan am Ende veröffentlichen. Helft mir!

Was ist denn eigentlich mehr Ironman? Das Training oder der Wettkampf? Heute (Sa) in jedem Fall das Training. Heute war es Kachelmanntraining. Was das ist? Na den Wetterbericht studieren und die Lücken zwischen den Regenschauern nutzen. Knapp 3 Std. bei mehr oder weniger Regen radfahren und später noch 12 KM laufen. Natürlich 60% bei Regen.

Nun habe ich schon einige Woche hinter mich gebracht. Ich muss sagen: es wird!!!!!

Langsam ergreift meinen Kopf die notwendige Besessenheit. Ich will ins ZIEL, unbedingt. Am Freitag habe ich den NHC ( Nordhessencup in Kaufungen) für einen Trainingslauf genutzt.    19 km Laufen  +7 Km  nach Hause, war ok, doch was ist das: Ruckedigu, ruckedigu, Blut ist im Schuh. kein Lauf mit Aschenputten, dennoch mit einer bösen Blase an der Verse.

Heute ( Sonntag) habe ich eine schöne Runde, fast überwiegend in Gesellschaft ( Melanie, Mario, Wolfgang) auf dem Rad verbracht. Hinten drauf habe ich dann noch knapp 2 Std. angehängt und natürlich noch für eine 1/2 Std. die Laufschuhe geschnürt.

Buh, jetzt komme ich langsam mit dem Schreiben ins hintertreffen.  Zwischenzeitlich ist viel passiert. Leider natürlich auch die Dinge von denen ich nicht berichten will. Zerrrrrrrung, jo Wenn es dem Esel zu gut geht geht er aufs EIS. Warum muss ich Trottel nach der Turboradeinheit auch doch durch den Wald sprinten? naja wenigsten Radfahren und Schwimmen geht noch. Wie auch im letzten Jahr habe ich mich im Rhönradfahren geübt. Nein, auch diesmal nicht das große, runde  Ding, sondern die Wasserkuppe überall da wo es hoch und wieder runter geht. 210 Km/ 3500 Hm. Das schöne war : es ging mir gut dabei!!!

Auch die Freibadsaison ist eröffnet. Am Mittwoch bin ich mit den Haubentauchern geschwommen. Ein Duft von Parfüm lag über dem Wasser,  die Gümmimützen, nebeneinander mit dem neueste Kaffeeklatsch und das alles beim Schwimmen! Na toll,

Zum Radfahren habe ich diese Woche ein neues Bundesland hinzugenommen. Berlin/ Brandenburg.==>  Fläming-Skate.  Ein schön geteerte Inlinerstrecke, welche sich natürlich auch super für das Rennrad eignet. Ich habe hier einen kleinen 100er abgerissen. Ansonste ist mit dem Aufenthalt mein Trainingsplan für diese Woche etwas durcheinander gekommen. Kann ich eigentlich Extrem-Sight Seeing als Einheit aufschreiben??? Damit die Woche dann komplett durcheinander ist , mache ich am Sonntag meinen ersten Wettkampf. Einen Duathlon. Hoffentlich geht das mit dem Laufen. So oder so muss ich zusätzlich noch Extratraining nachschieben, denn jetzt beginnen die Wochen der Wahrheit.

Es hat nicht geklappt. Nach 1,5 Km Laufen war für mich Schluss. Mir ist echt zum heulen.  Die Radstrecke wäre für mich wie geschaffen gewesen

Trotzdem, Duathlon in Baunatal: Eine echt tolle Veranstaltung. Gratuliere.

Der Arzt hat gesagt, "da kann man nix machen." Ich habe gesagt, "dann fällt mir halt das Bein ab". Kann man eigentlich eine Marathon ohne Lauftraining schaffen? Ich weiss es nicht, aber ich werde darüber berichten. Also ab jetzt: Alles was Laufen ist + 100 % Zeit und dann mit dem Rad. Nachts gibt es einen schönen Salbenverband mit Voltaren.

Doppelte Generalprobe hat geklappt. Das Wochenende habe ich ordentlich genutzt. Am Samstag habe ich ich die 180 km unter die Räder genommen. 5 St 30 min dafür sind ganz passabel, denke ich zumindestens. (incl. 9 x rote Ampel lol). Am Sonntag habe ich die Schwimmdistanz ausprobiert. Beim 24 Std.-Schwimmen in Vaake konnte ich meinen persönlichen Schwimm-Überlebens-Rekord auf 5,1 Km erweitern. Ja,ja,ja......    Trotzdem muss ich noch ein Radtraining anhängen. Trainingsmitstreiter sind nicht wirklich mehr zu finden,schade. Noch 5 Wochen.

JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA die ersten 5 Km Laufen nach über 4 Wochen, 20 Salbenverbänden und 156 Pillen eines an dieser Stelle nicht genannten Pharmaproduktes. Schön langsam (6min/Km) und mit echt Schiss, dass es gleich wieder Zipp macht. Ein Ohr im iPod, das Andere im Bein. So habe ich mich heute endlich getraut. Als Generalporbe für den Kassel Marathon. Da Laufe ich nun einfach eine Trainingseinheit Halbmarathon, ganzz langsaaaaaaaaaammmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm. 


Jo, ich habs´gepackt. Na ging doch einigermaßen. Nur 8 Km Schmerzen. Ansonsten hat der Lauf Spass gemacht. Markus!! Gut durchgehalten. Nächstens Jahr wird noch eine Runde angehängt  ;-))

Jetzt erst einmal eine Ruhewoche.

Testradeln und Testschwimmen ist angesagt. Am Samstag habe ich mit Iron - Bernd die Rad- u. Schwimmestrecke unter die Lupe genommen. Naja, Straßenbelag verbesserungsbedürftig, Streckenführung unrhytmisch. Das schlimmste waren mind. 16 rote Ampeln. Wie gut dass es freie Fahrt gibt, ansonsten würde die Summe der Punkte in Flensburg mich nachhaltig vom Straßenverkehr ausschließen, weil anhalten würde ich da nicht. Der See ist schön flach, ha. nur das Ufer halt nicht. Hier eine kleine Bitte an Petrus: " bitte kühleres Wetter schicken. Ansonsten wirds nix mit kraulen im Langener Waldsee, Neoverbot. Dann werde ich Wahnsinnig.

Neuer persönlicher Umschwang - Weltrekord

Heute war es mal wieder so weit. Das Gefühl mal wieder so richtig durchzuknallen. Also Umschwang hoch und wieder runter. Das Ergebnis kann sich sehen lassen 52:05, also Schnitt 34,6 Km/h. Darauf gönne ich mir gleich einmal ein ERDINGER ALKOHOLFREI , lecker.

Die letzte Woche bricht an. Jetzt wird es ernst. Meinen Test-Triathlon Stockelache habe ich gut überstanden. Trotz meiner persönlichen Bestzeit im schwimmen konnte ich lediglich 4 hinter mir lassen, was mir natürlich genügend Material zum Überholen bot. Auch beim Laufen konnte ich noch einige einüten. Ich war fast 4 min schneller als im Vorjahr und das bei ordentlichem Wind. 

Meine letzten Trainingseinheiten stehen an. Dann noch großer Radcheck und überlegen, überlegen. Was ziehe ich an?, was esse ich ?, welche Mütze? , welche Schuhe?. Fragen über Fragen. Ich bin nervös und habe SCHISS!!! Froh stimmt mich bereits, dass mich so viele auf der Strecke unterstützen wollen........   denn das brauche ich auch.


Die lange Vorbereitung ist rum. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Meine Sachen habe ich zusammengesucht. Nach langem Überlegen habe ich drei Häufchen gemacht. Eins zum Schwimmen, eins zum Radfahren, eins zum Laufen. Essen, trinken. Jürgen Hampe unser " Bike Profi" hat mein Rad fit gemacht. Alles steht zur Abfahrt bereit. Ich gehe davon aus, daß der See zu warm ist, also Neoverbot. Ist Tragisch, ist aber so. D.h. Schwimmen überstehen und dann den I-Man beginnen, wenn es noch geht.

Eins ist mir klar, ich weiß jetzt zumindestens schon was ich alles falsch gemacht habe.

Hier noch ein paar Daten:

aktuelles K(r)ampfgewicht   82 KG immerhin, denn ich habe bei 9X Kg angefangen

seit Jahresanfang bin ich :

37 Km geschwommen

3505 Km geradelt

416 Km gelaufen , hier fehlt mir sicherlich am meisten, aber wie wae das mir der Verletzung?

Obs reicht für die 226 KM? Wird sich usswiesen, sacht der Kasseläner.

Heute gab es sogar noch einen Zeitungsartikel, mit Bild! Jetzt wissen es echt alle, boah der Druck wächst. So, jetzt ist erst mal Schluss. Ich freue mich riesig auf die Unterstützung auf der Strecke. Die werde ich brauchen. Jetzt trinke ich noch ein Erdinger und dann gehts ins BETT!!!! Heia machen. Drückt mir die Daumen damit es auch bei mir heißt: You are an IRONMAN!!!!!


Ich habs geschafft: ich bin ein IRONMAN    in 11:43,23  Std.     


Nun ist es also so weit. Das letzte halbe Jahr habe ich intensiv zur Vorbereitung genutzt. Mit allen Höhen und Tiefen. Am Freitag schaue ich noch einmal im Stadion vorbei. Tschüß sagen und vielleicht noch etwas Zuspruch gegen meine Nervosität abholen . " Du schaffst das schon"- klingt mir einhellig entgegen,-  wie in der Werbung, nur ohne Schokolade. Seit Tagen frage ich die Wassertemperatur des Langener Waldsees ab. Die ist z.Zt. 23 Grad C also grenzwertig.  Gefahr von Neoverbot. Der Gedanke daran treibt mir eine Träne in die Augen.

Zuhause beginnt das große Einpacken. Nur nix vergessen, zur Sicherheit nehme ich das ein oder andere doppelt mit. Mein Rad habe ich beim Bikeprofi Jürgen Hampe noch einmal mit einer Inspektion und zwei neuen Reifen versorgt. Natürlich die pannensicheren. Trotzdem gönne ich mir als Zusatzgewichte noch  2! Schläuche und 2! Luftpumpen. Das muß reichen. Ich hoffe, daß es wie mit dem Regenschirm ist.....


Ich liege im Bett und versuche meine "Beta-Eben" zu bespielen. Ich stelle mir vor, wie so oft in letzter Zeit, wie ich vorm Römer auf dem roten Teppich durchs Ziel laufe. Meine Name ist ist über dem Ziel auf der Anzeige eingeblendet und eine Endzeit. ;-)) Ansonsten habe ich echt Schiss, was wird mich erwarten. Schaffe ich es? Reichen meine 4000 KM Training seit Januar. Hat mich doch meine Verletzung daran gehindet ein vernünftiges Lauftraining zu absolvieren. Nur 450 KM laufen, das ist definitiv zu wenig. Hoffentlich greift mein Kompensationstraining mit dem Rad. Schwimmen kann ich eh nicht, da helfen auch die 37 KM nicht. Naja ganz stimmt da nicht. Zwischenzeitlich kraule ich ja. 


Auf nach Frankfurt. Bernd und Silke Bierbrauer aus Kaufungen fahren mit. Meine "Edelgünnies" ( Helfer). Es tut gut zu wissen, daß ich einen erfahrenen IM als Unterstützung an der Seite habe. Schließlich ist die Organisation der Startvorbereitung nicht ganz ohne. Weitere Fans ( Freunde und Sportkammeraden) haben sich für Sonntag angekündigt um mich über die Strecke zu brüllen. Das motiviert und belastet zugleich. Überhaupt wissen zwischenzeitlich so viele von meiner Teilnahme, so dass der Erfolgsdruck wächst. Ich muss ankommen, was soll ich sonst sagen?

Nachdem das Hotelzimmer bezogen ist machen wir uns auf, um am Römer die Startunterlagen abzuholen. Überall wird aufgebaut. Alles scheint vom Ironman eingenommen zu sein. Die Ausgabe der Unterlagen ist toll organisiert. Ich bekomme einen roten Rücksack mit allen Unterlagen und genau erklärt wie, was, wann und wo. Meine Gefühle schwanken minütlich. Weiter geht zur IM-Messe. Vielleicht läßt sich noch ein Schnäppchen machen. Schon am ersten Stand fällt mir ein Triathlonanzug ins Auge. Dass der mich ein Tag später bereits über die Strecke begleiten sollte hätte ich auch nicht gedacht. Dennoch, weiterhin gilt für mich der Grundsatz: "Wenn ich schon nicht der Schnellste bin, dann sehe ich zumindestens gut aus". Es wird gemunkelt, dass der Neo erlaubt sein soll, ich bin erleichtert.

Auf gehts zum Waldsee. Fahrrad einchecken. Ambulant werden auf dem Parkplatz die Beutel für die Wechselzone bestückt. Gut daß Bernd mir hilft. Überlegen und aufpassen, denn was will ich mit der Schwimmbrille im Beutel bei den Laufsachen? Susanne, Bernd und Silke helfen beim Tragen. Zur Sicherheit schiebe ich das Rad nicht über den Schotter. Ich trage es. Am See ist schon richtig was los. Beruhigend ist, daß nicht alles ganz neu ist für mich. Habe ich doch bereits vor ein paar Wochen mit Bernd die Radstrecke und den See getestet. So werde ich nicht vollkommen von den Eindrücken erschlagen. Die Wechselzone beindruckt mich trotzdem. Ganz vorn sind die Profis plaziert. Mit Namensschild. Hier drängen sich die Zuschauer um einen Blick auf die bekannten Namen zu erhaschen.  Faris Al Sultan läuft uns beim Radreparaturservice über den Weg.


Auf geht zum Check in in die Wechselzone. Erstmalig verlasse ich meine Günnies. Mir wird das erste Mal mulmig .Wettkampfrichter in schwarz-weiss-gestreiften Hemden erwarten mich. Das Rad wird auf seinen technischen Zustand, der Helm auf Unversehrtheit geprüft. Alles ist OK. Der Ersatzhelm kann draußen bleiben. Sofort bekomme ich eine Helferin an die Seite gestellt. Eine junge Frau übernimmt meine Wechselbeutel und führt mich zu meinem Platz in der Wechselzone. Service rundum. Das Rad wird mit einer roten Plastikplane abgedeckt. Der Beutel mit den Radklamotten in eine Wanne deponiert. Ich verabschiede mein Rad mit einem Klapps auf meinen Quietschetiger und wünsche ihm eine  Gute Nacht.

Wir bleiben noch einige Zeit am See und stärken uns. Fast im 1/4 Std. Takt werden DLRG-Boote zu Wasser gelassen. Wieso wissen die das ich so schlecht schwimme? Na ja, für meine Sicherheit ist wenigstens gesorgt. Abends gibt es noch in Frankfurt die obligatorische Portion Nudeln, dann gehts in die Heia. Schnell noch zum 8-mal alle Sachen für den Morgen checken. Klar ist ja wichtig, denn die Startnummer könnte sich ja zwischenzeitlich in Luft aufgelöst haben. Ich hoffe das ich schlafen kann. Kurz noch die Beta-Eben bespielen ( Zieleinlauf und so), dann gehts, ich schlafe bis zum Wecker 4:00 Uhr.

Mein großer TAG

Susanne bereitet mir meine Henkersmahlzeit. Ich drücke mir alles durch den Hals. Es fällt mir schwer, muss aber sein. Gesprächig bin ich nicht. Mir ist flau und ich bin in mich gekehrt. Ich fange an gedanklich in den Wettkampf einzusinken. Auf gehts an den See.  Ich sitze hinten im Auto und versuche mich durch meinen iPod noch etwas mit meiner Lieblingsmusik abzulenken. Bernd hat die Anfahrt genau ausgetüftelt. Auch die Standorte auf der Radstrecke hat er bereits genau vorgeplant. Ich fühle mich wie ein Häufchen Elend . In einer Karavane von Zuschauern und Athleten pilgern wir zum See. Dieser liegt noch ganz ruhig in der aufgehenden Sonne. Erste Lautsprecherdurchsagen wehen durch den Wind zu mir. In wenigen Minuten muss ich in die Wechselzone.



Verabschiedung von Bernd und Silke, Dicker Kuss von Susanne. Ich bin total bewegt und muss durchpusten und mir auf die Lippe beissen. Mit guten Wünschen mach ich mich los. ich kämpfe mich durch die Menschenmassen. Verdammt wo ist der Eingang. Zumindestens nicht da wo er gestern war. Also wieder zurück. Die Zeit beginnt zu verrennen.

In der Wechselzone ist ein hektisches Gewusele. Als erstes decke ich mein Rad ab. Ist die Luft noch drin? jo, trotzdem will ich noch etwas pumpen. Ich suche mir eine Bügelpumpe. Hieran muss sich bereits einer erfolglos probiert haben. Ein Stück Ventil steckt noch darin. Die ersten Versuche scheitern. Ich habe nun noch weniger Luft als vorher im Reifen. Panik kommt auf. Ich besorge schnell eine andere Pumpe und bekomme unter Hinzunahme meines Nachbarn doch noch ein paar Atü auf den Reifen. Schnell verstaue ich meine Verpflegung am Rad. Das halbe Hähnchen spieße ich auf den Lenker, die Pommes kommen unter den Sattel. Quatsch. Kohlenhydrategels werden meinen Tag versüßen. Bevor ich in den Neo hüpfe muss ich noch einmal ein Dixie besuchen. Das müssen duzende Andere auch. Riesige Schlagen, au weia. Die Zeit rennt. Durch taktisches Schlangenwechseln schaffe ich die erste Disziplin des Tages in respektabler Zeit. na ja, mehr Zeit ist auch nicht. Seit einigen Minuten werden die Athleten gebten ins Wasser an den Start zu gehen. Zwischenzeitlich wurde eine Morgenandacht gehalten, die Nationalhymne gespielt und die Profis gestartet.  Ich schlüpfe in den Neo und lasse mir von den bereitgestellten Helferinnen den Anzug schließen. Mit Mütze und Brille gehe ich entschlossen dem See entgegen. Neben mir taucht ein Athlet mit Sonnenbrille auf dem Kopf auf! Ich weise ihn darauf hin .... Schnell trinke ich noch einen Becher Wasser. Mein Anhang winkt mir zu. Rein ins Wasser. Überall rote Mützen.


Ich überlege wo ich mich einreihen soll und entscheide mich für das hintere Drittel. Dann gehts schon los. Count Down. Ich bekomme Gänsehaut. Viele Klatschen, Startschuss, das Wasser beginnt zu kochen. Ich schwimme auch los. Brust oder Kraul frage ich mich. Trainiert ist trainiert und entscheide mich für Kraul. Gleich Gedränge und Gekloppe. Alle versuchen sich Platz zu verschäffen. Bammmmm , nach wenigen Metern sehe ich Sternchen. Ich habe mit voller Wucht einen Ellenbogen auf die Nase und das Auge bekommen. Sollte jetzt schon alles zu Ende sein? Ich berappele mich, weiter gehts , nichts kann mich aufhalten. Meine Schwimmtaktik habe ich auf die Bewältigung von Teilstrecken abgestellt. Eine Boje nach der Anderen. Regelmäßig gibt es "Feindkontakt". Einige schwimmen zick-zack. Schwimmen erscheint kurzweilig. Ich beginne meine Armzüge zu zählen, um regelmäßig die Richtung zu überprüfen. Ich komme gut voran, denn der kleine Landgang kommt in Sicht. Hier erwartet mich meine Fangemeinde, bis zu den Knien im Wasser. Ich fühle mich super, feuere mich an: " Du schaffst das".


Wieder rein ins Wasser weiter schimmen. nur noch 1,8 KM. Nun sind die Bojen rechts von mir. Da ich aber links atme schwimme ich nun auch mehr zick-zack, vielleicht ist aber auch der Armzug unterschiedlicher. Beim Umkreisen der Wendeboje sehe ich einige an derselben hängen.  Sieht lustig aus, ist es aber sicherlich nicht. Ich schwimme weiter und zähle Armzüge. Links von mir schwimmt ein rechtsatmer. Wir scheinen uns bei jedem Zug in die Augen zu schauen. langsam schiebe ich mich davon.  Ein Gedanke beschleicht mich. Total verrückt. Ich befinde mich in tausenden m3 Wasser und habe Durst. Land in Sicht. Ich krabbele aus dem See. 3,8 km gekrault. Wahnsinn, hinter mir kommen ja noch ganz viele.

Ich stapfe den Hügel hinauf und beginne den Neo zu öffnen. Susanne begrüßt mich mit einem Transparent. Schnell hin: Küsschen. Ich fühle mich total gut. Am Rad laufe ich erst ein mal vorbei, sieht ja zwischenzeitlich alles etwas anders aus. Ich finde es aber doch. Schnell ist ein Helfer bei mir und packt meinen Wechselbeutel aus. Startnummer um, Helm auf, Schuhe an usw. Schnell noch ein Gel reingedrückt, los gehts. Ich laufe den Teppich entlang. Ab hier Aufsteigen ruft mir ein Schiedsrichter zu. Also drauf und los. bereits nach den ersten Metern leite ich den ersten Überholvorgang ein. Da die Garminuhr nicht richtig anzeigt starte ich diese mehrfach. Keine Anzeige der Geschwindigkeit und die KM gehen gar nicht. Nach den ersten 10 km gehts dann endlich. ich zähle die Überholten. Bis Frankfurt komme ich bereits auf 25. Einige Zeit später komme ich vollkommen durcheinander und höre auf mit dem Zählen. Es rollt wie "Hulle" Stetig kontrolliere ich meinen Puls, nur nicht überpesen. Ich fühle mich weiterhin gut und bin im grünen Bereich. Halbstündlich essen und trinken habe ich geplant. Hierzu schiele ich regelmäßig auf die Uhr ohne die Zeit wirklich zu sehen. Essen, trinken, treten, winken, hupen mit dem Tiger. Es rollt gut, auf den Flachstücken komme ich leicht auf 35 +

In den Verpflegungszonen muss ich mich konzentrieren. An der ersten Flasche habe ich vorbeigegriffen. Dann gehts aber, weitere Patzer sollten sich nicht ergeben. Die Anstiege gehen leichtfertig. Auf der Testfahrt kamen mir diese doch wesentlich heftiger vor. Ich überhole, überhole und überhole. Bald schon habe ich die Nordspitze der Runde erreicht: Friedberg. hier erspähe ich Harald und Mario auf der Strasse. Sie jubeln mir zu. Das beflügelt mich, so dass ich gleich noch etwas zulegen kann. In Bad Vilbel kommt dann Tour de France Feeling auf. Im Zuschauerspalier flieg ich förmlich den Berg hinauf . Fast oben angekommen großer Jubel.   Bernd, Silke, Susanne, Franzi und die Kneuers im Wolles Service Team Hemd. Ich bekomme eine Gänsehaut und verdrücke eine kleine Träne vor Freude. Von nun an gehts Bergab. nein nicht mit mir sondern vom Streckenprofil. Schnell durchfahre ich Frankfurt. Hier feuern mich  Gert und seine Frau an. Nun habe ich bereits 100 km auf der Uhr. Zwischenzeitlich horche ich immer mal in mich hinein. Kopf an Beine: Wie geht es euch? Beine zurück: " Mach dir mal keinen Kopf, geht super"


Am Hühnerberg erwartet mich Bernd ein weiteres mal. Ich freue mich bereits riesig, Bernd freut sich mindestens genauso wie ich, als ich an ihm vorbeirolle. Langsam kommt Wind auf, leider von vorn. Auch der kann mich heute nicht stoppen. In Friedberg muss ich einen Zwangsstopp einlegen, Kette ab. Rechtzeitig bevor sie sich zu verheddern beginnt, merke ich es und höre auf zu treten. Das hätte schief gehen können. Von nun an gehts mit oeligen Händen weiter. Irgentwo waren doch Taschentücher? Das zweite mal Bad Vilbel. Die Zuschauerkulisse hat sich bereits etwas gelichtet. Oben wartet wieder meine Fangemeinde und läuft den Berg mit hoch. Ich gebe Markus ein drei Worte Interview. Dann gehts schon wieder nach Frankfurt. Ich habe fertig

Sofort wird mir nach dem Absteigen mein Rad abgenommen. Ich laufe los, .dem Wechselzelt entgegen. Schnell schließst sich mir mein Helfer mit meinem Laufklamottenbeutel an.  Im Zelt setze ich mich. Schuhe, Mütze werden mir angereicht. Schnell klebe ich noch meine Füße mit Plaster ab. gib Blasen keine Chance, so viel Zeit muss sein. Dann gehts raus auf die Laufstrecke. Ich schiebe einen kurzen Dixie-Boxenstopp ein. Hierzu keine weitere Beschreibung. Weiter gehts auf dem roten Teppich. Fremde Leute rufen meinen Namen und feuern mich an. Ich habe schon wieder Gänsehaut. Das beste ist: ich Laufe als hätte ich vorher nichts gemacht. Das ist mir unheimlich. Kommt jetzt gleich der Hammer? Egal weiter. Ich hämmere mir in den Kopf, dass ich immer laufen muss. Egal was passiert, laufen ist besser wie gehen, also lauf. Die Strecke verläuft an beiden Ufern des Mains je ca 5 Km Streckenverlauf. Zuschauer ohne Ende. Auf jeder Seite befinden sich 3 Verpflegungsstationen. Ich nehme alle Stationen in Anspruch. Der Ablauf ist immer gleich. Ein Becher Eiswürfel, ein Becher ISO, ein Becher Wasser, ein Becher Cola. Ich nehme alles mit. Schütte das Eis in die Cola. Trinke ISO, dann Wasser, den Rest über den Kopf, dann schön gekühlte Cola.  Weiterhin gibt es ISOgel, Obst, Salz und Riegel. hiervon nutze ich nur gelegentlich Obst und Gel. Eine koordinative Übung , denn Cola über den Kopf ..... Regelmäßig komme ich an meinen treuen Streckenbegleitern vorbei. Ich freue mich innerlich wie ein Schneekönig. Wahnsinn wie das motiviert.


Ich laufe wie eine Maschine. Ich glaube mich kann nichts aufhalten. Weiterhin verspüre ich keine Ermüdungserscheinungen. Egal weiter, nicht darüber nachdenken. lauf Forest lauf, lol

Ich sammele meine Rundenbändchen. Vier Stück muss ich zusammenbekommen. Wie beim Schwimmen teile ich mir die Strecke in Abschnitte. Von einer Verpflegungsstation zur Nächsten. Zwischendurch Ausschau nach den Fans halten. Ich habe den Eindruck, dass ich zwischenzeitlich wie " besessen " laufe. Nicht eine Sekunde zweifele ich daran, dass ich es nicht schaffen kann. Dieser Gedanke ist für mich nicht existent. Die Bänder Schwarz, Rot, gelb habe ich am Arm. Ich bin wirklich auf der letzten Runde. Bernd ruft mir zu, dass das eine ganz tolle Zeit wird. Zeit? Ich stelle fest, dass ich bis hierhin nicht einmal richtig auf die Uhr geschaut habe. Ich rechne - ach Du Scheiße!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! unwirklich.

Noch vier Kilometer. Jetzt weiß ich das ich es wirklich schaffe. ....  ich bin echt durchgelaufen ... den ganzen Marathon, ich glaube es nicht!  Wache ich gleich auf, alles nur geträumt?

Die Abzweigung auf den Römer kommt. Ich darf einbiegen. Ein unbeschreibliches Gefühl, Bernd und Silke jubeln mir entgegen. Ich laufe den roten Teppich entlang, ein Spalier von Zuschauern brüllt mir zu. Susanne, Franziska, Gabi, Markus, Janina und Alicia haben sich bis an das Gitter ca. 50 m vorm Ziel vorgearbeitet. " Wolle du bist der Beste" steht auf einem Transparent. Ich sehe nichts und bin total "im Tunnel". Im Zielbogen steht mein Name und meine Zeit 11 : 43: 23 . Ich reiße meine Arme in die Luft und überquere die Zielliene. Genau so wie ich es immer vor Augen hatte. WAHNSINN ich bin ein IRONMAN


Sofort bekomme ich ein Handtuch umgehängt, meine Medaille und eine Betreuerin an die Seite gestellt. Geht es Ihnen gut? Brauchen Sie medizinische Hilfe? Ich? Was? Ich fühle mich so gut! Anschließend bekomme ich den Athletenbereich erklärt, noch ein paar Mal die Frage ob es mir gut geht. Ich entschwinde in den Athletenbereich und steuere in den Verpflegungsbereich. Stelle aber fest, essen kann ich nix. Ich hole mir aus dem Sanbereich eine Wärmefolie. Der Sanbereich ist voll mit Sportlern am Tropf. Ich fühle mich so gut. Schnell treffe ich noch ein paar Sportler aus Malle. Die Welt ist klein. Bier schmeckt mir auch nicht. Also Duschen, Urkunde, Finishershirt und raus zu meinen Streckenbegleitern.

Glücklicherweise sehe ich noch Markus und Familie auf der Strasse das Auto wenden. Ich Brülle laut, so dass wir uns alle noch in die Arme fallen können. Auch mein Schatzi ist da. Dann gehts zu den Anderen. ich reiße die Arme hoch.  Sich gemeinsam freuen ist schön.

Ein insgesamt sensationelles Erlebnis, das ich mit Worten vielleicht gar nicht so richtig wiedergeben kann. Auch drei Wochen danach habe ich noch ein Grinsen im Gesicht. Ich bin total verstrahlt. Unglaublich welchen Einfluß der Kopf auf eine Sache hat, die man unbedingt erreichen will. Mein IRONMAN, der wohl der perfekteste Sporttag meines Lebens, der sich so niemals wiederholen läßt.


Gibt es hierzu überhaupt noch eine Steigerung? Bleibt mir nur noch mich zu bedanken:

Danke an meine liebe Frau Susanne, die mir das Ganze erst ermöglicht hat und durch ihren Zuspruch und ihre Unterstütztung den Weg freigemacht hat. Ironman ist nicht nur die Veranstaltung an sich, sondern das viele Training, Berge von Klamotten, 100erte von Std. Hierzu brauch man jemanden der einem den Rücken freihält. 

Danke auch an meine treuen Streckenbegleiter. Ihr habt mir Kraft und Durchhaltewillen gegeben. Geteilte Freude ist doppelte Freude.



So, das war´s mit dem IRONMAN

2009 hat begonnen. Es ist schon etwas seltsam, nachdem meinen großes Ziel erfüllt ist. Es wird wieder Zeit, dass ich das Training aufnehme, schließlich komme ich ja nun in das Marathonalter. Jetzt werde ich erst einmal das Projekt Fichte starten. Draußen liegt Schnee und es ist kalt. Da wird es nix mit Training draußen. Ich werde meinen Standdrahtesel im Büro abstauben und auchmein Schwimmtraining beginnen. Als erstes Jahresziel nehme ich den Hamburgmarathon ins Visier.

LAUFEN; LAUFEN; LAUFEN - 14 Tage zwei Marathon´s   Hamburg und Kassel sind geschafft 3:58 + 4:07 nicht schnell aber immerhin

Ein halbes Jahr später.

Zwischenzeitlich habe ich also zwei Marathons hinter mich gebracht. Bin eine Fichte in der Mauser geworde ./. 16 Kilo!!!! im Mai war ich mit Iron Bernd zu einem tollen Trainingslagen in Klagenfurt / Österreich. Na da wo der Ironman Austria haust.  Neben den vielen Kilometern, die meinen Beinen echt gut getan habe, haben ich eine menge nette Leute kennengelernt. Hat echt Spass mit Euch gemacht. Danke . Bilder folgen in Kürze

Schaut bitte auf der Internetseite von Marlies vorbei      www.marlies-penker.at

....  und das Fell an meinen Beinen ist ab. Feintuning also, denn mit dem Gewicht muss ich jetzt schon besondere Dinge tun um mich zu verbessern, was eigentlich gar nicht nötig ist. Schimmen kann ich eh nicht, Radeln geht noch besser Duchschnittsgeschwindigkeiten > 35 sind nichts ungewöhliches mehr. Laufen geht leichter eh leichter ;-))

Beim " meinem " Bike Profi Jürgen Hampe habe ich mir einen neuen Carbonrenner geordert. Den werde ich dann hier ausführlich präsentieren. Jetzt oder nie heißt die Devise. Manchmal lebt man auch für den Moment, also ..................

Irgentwie erwächst zwischenzeitlich in mir ein "neues-altes" Gefühl. Ich will nicht ein IRONMAN sein, nein, ich will ein zwei IRONMAN sein. VERRÜCKT

Den ersten Kurz-Triathlon des Jahres (als Abendveranstaltung) habe ich eingetütet. Beim schwimmen war ich natürlich, der Tradition folgend, echt Grotte. Obwohl die Zeit für mich gar nicht so schlecht war, konnten die Organisatoren nach mir und den vier Nachfolgenden die Bojen wegräumen. Auf dem Rad habe ich dann erst einmal etwas mehr als 1/3 des Gesamtfeldes aufgerollt. Beim Laufen gleich noch ein paar Weitere aufgeholt und dann wie immer im guten Mittelfeld mit 2:32 ins Ziel eingelaufen.  Im Anschluss habe ich dann noch meinem neuen Hobby gefröhnt. DEM NACHTLAUF, hey kein K, Nacht, dunkel, heia machen. Momentan ist es bis 22:30 mehr oder weniger hell. Sensationell, Franzi war mit. Selbst die Glühwürmchen waren von uns begeistert, so dass sie uns den Weg kräftig ausgeleuchtet haben.

Wiesbaden rückt näher. Ich habe echt Respekt vor der Strecke. Hoffentlich klappt es noch mit einer Testrunde. Weitere Geheimplanungen stehen an. Mal sehen was die Zukunft so bringt.

Warum schwimmst Du noch und radelst noch nicht? Das ist die Frage die ich mir momentan am häufigsten stellen muss. Na ja " Verwalten des Mangels vielleicht". Leider werden mögliche gute Ergebnis durch mein Baden deutlich verhindert. Mein zweiter Tria des Jahres ist um. Ich bin 13. Hessenmeister meiner Altersklasse, keinen Glückwunsch. Aber ein Radschnitt von 35 km/h, da kann ich bequem bei den Guten mithalten

Es ist mal wieder Zeit für einen "Umschwangtest". Geübte Leser wissen: mein Hausberg 15 Km hoch und 15 Km wieder runter .....  und ..........................

NEUER UMSCHWANG WELTREKORD!!!! 50min 34 Sekunden für 30 km . Das ist ne echte Schnitte fast 36er. Wenn ich jetzt noch mein Ironmanweltbestzeiterinnen Rad bekommen. Kaum auszudenken. Dann radle ich der Tour der France einfach noch hinterher. Bis Paris habe ich die Jungs eingeholt.


Hier ist mein neuer Renner, nur die Tigerhalterung fehlt noch

nach so vielem radeln muss mal wieder ein Lauftest her. Der Nordhessencup bietet hierzu immer gute Möglichkeiten. Ich laufe also mal 20 Km in Gudensberg. Großes Gedränge am Start, also im Schlangenlauf durchs Feld. Da ich schon einmal beim schnell Laufen bin, beschließe ich so weiter zu laufen bis ich Platze. Also renn, nur noch 12, 10, 7, 5, 3, 1 Ziel. Toll, gar nicht geplatzt 1:33 Super .......lauf Wolfgang lauf.

Wiesbaden naht. Da der Kopf noch nicht mit der notwendigen Stärke versehen ist, d.h. die betaebene ist noch nicht bespielt, beschließe etwas für die Augen zu tun. Also schaue ich mir die Strecke mal an. Zum Glück begleitet mich Mario als Sreckeneauftragter auf eine Testrunde. Auf gehts in den Schiersteiner Hafen. Der Name ist schon einfach klasse. Dann wird es heftig. Berauf, bergab, bergauf, bergab .... Da es ein Test ist bin ich natürlich mit dem neuen Hirsch unterwegs. Passt alles noch nicht so. Nach der Hälfte der Strecke ist mein Rad platt, 20 Km weiter bin ich es , wow echt heftig 1500 Hm. Die Strecke werde ich mit dem alten Hirsch unter die Räder nehmen. Basta.Zum Abschluss trinke ich mit Mario noch ein Erdinger, dann stellen wir uns im Stau hinten an....

Täglich wage ich einen Blick auf die Wassertemperatur. tendenz steigend, noch im grünen Bereich. Natürlich nur die Temperatur nicht das Wasser. Für meine Betaebene schaue ich mir mal eine Aufzeichnung an, vielleicht hilfts.

IRONMAN 70,3 Wiesbaden

Hart aber Hauptsache im Ziel. So würde ich mein Resümee ziehen.... und doch eigentlich wie immer....  schwimmen geht nimmer.....

Aber jetzt mal von Anfang an: Ordnungsgemäß wird ein Tag vorher angereist. Bernd und Silke sind schon da- Das Hotel liegt total super. 3 min bis zum Ziel. Also schnelle die Startunterlagen geholt. Glücklicherweise haben wir neben den Hotel gleich einen super Parkplatz erwischt. Zeitgleich findet in Wiesbaden ein Weinfest ab. Anscheinend scheint mein Auto was von einem Flaschencontainer zu haben, zwei leere Flaschen stellen sich schnell vor meinem Auto an.  trotzdem geben ich den Parkplatz nicht her, daher fahren wir mit dem Pendelbus in den Schiersteiner Hafen um das Rad einzuchecken. weitergeht es so ähnlich wie im Frankfurt. meine Helferin fragt mich ob ich noch etwas Luft ablassen will. ( Hä, pupsen oder was?) " ein Paar sind schon geplatzt". Ach was, ich platze morgen.

Race Day. Das Hotel hat ein Henkersfrühstück vorbereitet. Ich bekomme mehr durch den Hals als ich befürchtet habe. Das Hotel muss vom von Halben Ironman sein. Permanent schlappen Sportkollegen durch die Lobby. Bernd muss früher weg. da in Wiesbaden in Startgruppen gestartet wird. Die Silberpudel, also 50 + müssen recht früh an den Start. Ich bin, wie immer als Mitglied der geburtenstarken Jahrgänge in der Vorletzten Gruppe. Danach kommen nur noch die Staffeln. Los geht s nach Schierstein, natürlich mit dem Bus. Dauert irgendwie länger wie gestern, egal Zeit genug. In der Wechselzone: was macht der Triathlet als erstes? klar ist die Luft noch drin. Pumpe suchen, noch mehr Luft rein ..... dann Dixi Polonaise. Anstehen, warten, warten. Zwischenzeitlich kommen die Profis aus dem Wasser und laufen an der Dixi Polonaise vorbei zu den Rädern. Der Startplatz neben mir: Auch ein Schier. Thomas Schier . Total lustig. Nach eigener Aussage auch eher ein " Nichtschwimmer", Na ja ich wäre froh wenn ich so schnell geschwommen wäre.... Irgendwie bin ich gar nicht so aufgeregt wie in Frankfurt. Flaschen, Gel ans Rad, Neo halb an, auf geht s in die Wartezone. Der Vorstartbereich, Männer auf einer eingezäunten Wiese in Gummianzügen und Froschaugen. Total krass. Dann geht s ins Wasser, ca. 100m bis zum Start schwimmen. Schwimmt ihr ruhig alle vor, ich überhole euch auf dem Rad, außerdem brauche ich mich dann nicht mit euch zu kloppen. Startschuss los geht s. Bojen, so weit das Auge sehen kann. Hin oder wieder zurück. Was in Frankfurt geklappt muss hier auch klappen. Schwimm einfach von einer Boje zur nächsten. Ein lieber Mensch hat mir gesagt: "Das Wasser ist dein Freund, es trägt Dich". Ich rede es mir mit mäßigen Erfolg ein. Von Boje zu Boje ist auch Sch......., da der Abstand immer größer wird denke ich ich werde immer langsamer. Stimmt sicherlich aber so langsam. Wenn es mit dem schwimmen nicht klappt saufe ich halt das Hafenbecken leer, denke ich und nehme ein paar große Hiebe. das ist doch zu viel Wasser, also schwimm weiter. Endlich Land, ich robbe aus dem Wasser. Susanne begrüßt mich nach wenigen Metern. So jetzt aber raus aus dem Gummianzug. Da ich beschlossen habe die Kompressionssocken schon zum radeln anzuziehen, hüpfe ich auf einem Bein umher. Geht schwer mit nassen Füßen. Viel Zeit vergeht. Dann geht s aufs Rad, gleich auf die Überholspur. Heute wird es heissssssss. Die Sonne brutzelt. Ist aber egal, treten. 1500 hm bedeutet hoch, runter,hoch runter, hoch, runter. Der erste lange Berg lässt nicht lange auf sich warten.  Geht gut, dem Gipfel nahe, fahre ich an den ersten Fußgängern vorbei. Wer sein Rad liebt der schiebt. Ich beschließe das Verhältnis zum meinem Rad zu verändern. Oben soll eine Wasserstelle sein, soll sein, Flaschen sind alle, primaaaaaaaaaaaa. Dann gehts abwärts, nein nicht mit mir. Von einer Panne verschont, mit 80 Km/h Höchstgeschwindigkeit Wiesbaden entgegen beende ich das Radfahren mit einem 30 er Schnitt. Das ist ok. Der zweite Wechsel geht viel schneller wie der Erste. Sind ja auch nur noch die Schuhe. Wow ist das ein gerenne auf der Laufstrecke. Hat etwas von einer Ameisenstrasse. Jetzt bin ich erst einmal platt. Laufen geht nicht wie gewohnt, nein ich will keinen Krampf, locker bleiben. Runde eins und zwei sind schlecht. Ich halte bei Susanne an hole mir ein Küsschen zur Stärkung. Runde 3 + 4 sind besser. Ein Dixi Stopp und 4 bis 5 Becher in jeder Verpflegungsstation halten mich am Laufen. Die Geschwindigkeit steigt, ich beginne zu überholen. Schade keine Möglichkeit Runde 1+2 als Streichergebnis durch eine Runde 5+6 zu ersetzen. Dann gehts, wie immer aufrecht, mit einem Lächeln ins Ziel. Anstrengend und heiß war es. Ich Schwitze nach, ohne Ende. Ich bin jetzt eine 1 1/2 Ironman. Irgendwie spiegelt das auch die Medaille, viel kleiner wie die aus Frankfurt. Das es an diesem Tag noch zu einer vierte Disziplin kommen wir ahne ich beim Duschen und am Finischerbuffet noch nicht. Die heißt an diesem Tag auschecken 1 Std. Netterweise gehen Helfer durch die Reihen und verteilen Wasser. Aber egal, weil .... ich möchte ja auch MEIN Rad wiederhaben, also, das dauert halt.

Dann gehts Heim. Alles in allem muss ich mit meiner Leistung zufrieden sein. Schneller gehts hat immer. Schwimmen war Grotte, radeln ok, laufen mit Höhen und Tiefen. Basta


So, mein neuen Rad ist jetzt umgetauft. Nachdem mit dem Hersteller  keine Einigung wegen der Übersetzung gefunden werden konnte ist es  jetzt ein Triathlon4fun.de!!!!! Weiterhin habe ich das Rad noch etwas umgebaut. Neuer Lenker halt.

Und was kommt jetzt? Ich weiß auch nicht. -      Ich renne noch ein paar NHC Läufe. Wow es geht richtig schnell und ich denke noch über einen Marathonstart nach. Ach doch nicht, mach mal langsam ein Halbmarathon reicht auch. In jedem Fall mach ich eins nicht mehr. Fett wie Biber werden. Nachher hat das noch negative Auswirkungen, Also, Fichte sein und Fichte bleiben, basta. Auch wenn der Mond auch mal dicker und mal dünner ist. Motivation ist alles, manchmal aber auch Belohnung.



... denn ich mache nicht für alle Werbung.


Da ich so richtig ohne Ziele nicht auskomme, dennoch mich aber auf eine Marathonvorbereitung nicht einlassen wollte, habe ich mich beim besagten Lauf angemeldet. Halbmarathon halt. da schöne zunächst an Läufen im Herbst ist AUSSCHLAFEN. Der Start nicht schon in der Nacht, so dass  auch bei längerer Anfahrt die nächtliche Regeneration vorm Lauf nicht zu kurz kommt. Der Lauf war dann ganz nach meinem Geschmack. Motivationsfördernd habe ich mich am ende des Feldes aufgestellt, um dann mich a.) durch das Feld zu pflügen und b.) ein Tempo vorzulegen bei dem ich Gefahr laufe zu Platzen. Bei Km 11 werder witziger Weise von zwei Mitläufern gefragt ob ich bereits zum Endspurt angesetzt habe. So gesehen habe ich das bei KM 1 gemacht. geplatzt bin ich nicht 1:38 ist ganz passabel und bestätigt meine gute Gesamtform auch ohne speziellem Training. Wie schön ist es eine Fichte zu sein.

Nachdem ich das Buch von Wiegald Bohning gelesen habe, werde ich mich nun auch, natürlich auch der Jahreszeit geschuldet, wieder mit Nachtsport versuchen. Aus diesen Grund werde ich mein Mounti mit einem Flutlichtmasten ausstatten und als Lichtgestalt durch den Wald düsen, Ich werde berichten.

Heja, das fetzt. Wenn ich das doch schon früher mal ausprobiert hätte. Allein traue ich mich das natürlich nicht. Also fahre ich mit Mario, der ist dabei eine echte Fledermaus. Sieht im Dunkeln und hat einen Radar dabei. Schon so einige Stunden sind wir nun schon durch die Wälder gestreunert, dennoch sind Rotkäppchen, der Wolf, die sieben Geislein noch nicht durch den Lichtkegel gehupft. Vielleich demnächst im Habichtswald. In jedem Fall für mich eine neue Form von Kraft durch Sport. Die wahrnehmung reduriert sich auf die Ausleuchtung, alles andere ist unwichtig. Super Eindimensional  ;-))

Zeitsprung- das Jahr ist zu Ende. Traditionell mit dem Silvensterlauf und mal wieder anders. Hinten gestartet mit Masrio. Zwischendurch ein paar kleine Videos mit der Kamera aufgenommen und das Tempo gesteigert. So ähnlich wie in Hersfeld. Am vorletzen Berg eine kleine Gruppe zersägt die sich aufmunternd " Los, da bleiben wir dran" in unseren Windsog hängen wollte. So Rakete. Prost Neujahr 2010. Auf geht es zu neuen Taten Welche??????????????????????????????

Count Down zum IRONMAN AUSTRIA in Klagenfurt. Ja Ihr lest richtig. Allen Beteuerungen entgegen, hat mich der Wille übermannt. Noch Einen also, voll durchgeknallt, ist aber so. Ab jetzt geht es wieder los. Vom Ironman zum Ironman 

Eine Fichte bin ich schon, somit muss ich nur noch meine Schwimmflügel abstreifen. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf. Mein Schwimmkurs mit Freischwimmer steht noch aus. Jetzt plane ich erst einmal fluxx das nächste halbe Jahr. Los gehts. Ach ich rasiere doch erst mal die Beine.

Eine wichtige Grundlage ist ein Trainingslager. Buch mal was habe ich mir gesagt. Und wohin, Teneriffa, Lanza, Südafrika, ach nee mach mal wieder da wo das Radeln mit Gruppenbegegnung möglich ist:. nachMalle habe ich mir gesagt. Diesmal mit dem Team Sauerland und allein. Freue mich schon

Januar 2010 tiefster Winter, Schnee, kalt. Also Frau Holle-Sport. Ich  richte meine Aktivitäten nach den Umständen. Also: Mein Mounty hat jetzt Zähne. Die beissen sich in Eis und Schnee. Super. Mein 3 L´s kommen wieder zum Einsatz ( 3L´s? => Lang Lauf Latten). Ich bin nur noch total vermummt unterwegs, damit die bösen bösen Vieren mich nicht schnappen. Ansonsten noch ein bischen Radeln auf der Stelle und baden. Mein Trainingsplan für den IM steht noch nicht. Dennoch habe ich derzeit eine 7 Tage Trainingswoche und bin schon einen Fichte. Entscheiden Vorteile zur Vergangenheit.

Da alles wieder einmal zu toll, war habe ich mir jetzt einmal die Rippen geprellt. Schmerzen .....  mal sehen wie das jetzt so weiter geht. Wie ich das hinbekommen habe? Auf den Meissner mit 3 L´s unkoordiniert über mich selbst gefallen. Auf meine Hand incl. Stock. Frechheit. Ich denke ersthaft darüber nach mich oder meinen Stock oder Beide zu verklagen. 

Winter, Schnee ( ach der ist weg), also kein Schnee, kalt, dunkel. Langsam werden die Tage wieder länger. Von Frühlingsgefühlen nichts in Sicht ? Somit bekommt der Mond eine ganz neue Bedeutung- die Sonne des Winters.


Projekt Fichte?


nein nicht notwendig. Wow ich glaube die Seite ist zu ENDE: jetzt muss ich alles umbauen heul
geht doch noch was.....

Der Bart ist ab. Bestimmt bin ich nun aerodynamischer. Ich freue mich schon auf den nächsten Hausstreckenweltrekord. Ja, ich stelle auch mal ein Bild rein.
So langsam steigere ich das Training. Komme jetzt so auf 5x mal die Woche. Natürlich noch nicht in der notwendigen Stundenzahl. 
Bald ist mein Schwimmtraining, trotz letzter auch der zweite Versuch. Ich hoffe auf neues Wassergefühl. Nicht mehr nur "warm und kalt".